Über uns

Die Geschichte hinter FibroMed®

Ein Produkt, ein Unternehmen, eine Rezeptur. Wie aus einer privaten Frage eine Marke wurde — und warum wir manches bewusst anders machen.

Der Anfang

Wenn man anfängt, sich einzulesen

Wer sich ernsthaft mit Mikronährstoffen beschäftigt, kennt diesen Punkt: Man liest sich ein. Man vergleicht. Man stößt auf Namen wie Alpha-Liponsäure, Acetyl-L-Carnitin, Methylcobalamin — und findet drei Anbieter, die drei verschiedene Dinge behaupten.

Der eine verspricht viel und belegt wenig. Der zweite nennt Mengen, aber nicht die Form. Der dritte schreibt seitenlang, ohne etwas zu sagen. Und am Ende steht man mit dem Gefühl da, dass alle irgendwie recht haben könnten — oder keiner.

Genau an diesem Punkt stand Bernhard Kalhammer. Nicht als Unternehmer, sondern als jemand, der für sich selbst eine Antwort suchte. Im Küchenschrank standen fünf Dosen: Magnesium, ein B-Komplex, Vitamin D, dazu zwei weitere, deren Zweck sich nicht mehr sicher rekonstruieren ließ.

Bernhard Kalhammer
Gründer und Geschäftsführer der FibroVitalis GmbH

Bernhard Kalhammer, Gründer von FibroMed, im Gespräch

Der Wendepunkt

Die Frage, die alles verschob

Der Moment kam nicht als Erkenntnis über einen Nährstoff, sondern als Frage über die Branche: Warum darf hier eigentlich jeder alles behaupten?

Wer nachliest, stellt fest: Er darf nicht. Die Health-Claims-Verordnung regelt seit 2006 sehr genau, welche Aussage über welchen Nährstoff zulässig ist. Der Katalog ist öffentlich. Trotzdem hält sich ein großer Teil des Marktes nicht daran — mit Formulierungen, die knapp daneben liegen, oder mit Sätzen wie „recherchieren Sie selbst im Internet“.

Von da an war die Frage nicht mehr: Was kann ich behaupten? Sondern: Was kann ich belegen?

Der Weg

Ein Arzt in der Familie

Die entscheidende Person saß bereits am Familientisch: Prof. Dr. med. Hans-Dieter Nothdurft, Facharzt für Innere Medizin — und Bernhard Kalhammers Schwiegervater.

Aus Gesprächen wurde ein Projekt. Prof. Nothdurft brachte die medizinische Perspektive ein: welche Verbindungen sinnvoll sind, in welchen Mengen, und wo die Grenze zwischen belegter Aussage und Marketingversprechen verläuft.

Der Weg dorthin war unspektakulär und langwierig. Rohstoffe wurden verglichen und verworfen. Die Entscheidung fiel auf Magnesiumbisglycinat statt einer günstigeren Magnesiumverbindung. Auf Vitamin D3 aus Flechten statt aus Lanolin, damit das Produkt vegan bleibt. Auf die R-Form der Alpha-Liponsäure statt der billigeren racemischen Mischung. Jede dieser Entscheidungen hat das Produkt teurer gemacht und keine davon lässt sich auf der Verpackung in einem Wort erklären.

Prof. Dr. med. Hans-Dieter Nothdurft, wissenschaftliche Beratung bei der Entwicklung der FibroMed-Rezeptur, über 50 Jahre Erfahrung in Forschung und Lehre
Prof. Dr. med. Hans-Dieter Nothdurft war an der Entwicklung der Rezeptur beteiligt.

In Gedenken an Prof. Dr. med. Hans-Dieter Nothdurft
Facharzt für Innere Medizin und maßgeblich an der Entwicklung der FibroMed®-Rezeptur beteiligt.

Der Gamechanger

Weglassen als Prinzip

Die eigentliche Erkenntnis kam erst beim Schreiben der Texte. Für sieben der dreizehn Inhaltsstoffe existiert keine zugelassene Angabe. Man darf über sie nichts sagen, was eine Wirkung nahelegt.

Der übliche Umgang damit ist, es trotzdem anzudeuten. Ein Satz wie „die Health-Claims-Verordnung untersagt uns Aussagen — informieren Sie sich selbst“ steht auf vielen Seiten dieser Branche. Er umgeht die Regel, indem er auf sie zeigt.

Die Entscheidung fiel anders: Diese Lücke wird benannt, nicht umgangen. Wo wir nichts sagen dürfen, steht, was der Stoff ist — die chemische Form, die Herkunft, die Menge, marktübliche Vergleichswerte. Und der Hinweis, warum an dieser Stelle keine Wirkung beschrieben wird.

Wer sich auskennt, erkennt daran mehr als an jedem Versprechen.

Was daraus wurde

Ein Produkt, eine Rezeptur

Herausgekommen ist etwas bewusst Unspektakuläres: eine Kapsel. 13 Inhaltsstoffe. Einmal am Tag. Kein Sortiment, keine Produktlinie, keine Varianten — die gesamte Sorgfalt fließt in eine Rezeptur.

Und eine Website, auf der jede Menge nachlesbar ist. Jeder Inhaltsstoff hat eine eigene Seite, mit Angabe der Form, der Menge und des Anteils an der Referenzmenge. Auch die sieben, bei denen am Ende steht: Dazu dürfen wir nichts sagen.

Woher der Name kommt

Fibra ist das lateinische Wort für Faser. Nervenfasern leiten die Signale, Muskelfasern setzen sie in Bewegung um — beides sind die Grundstrukturen, um die es bei FibroMed® geht. Der zweite Namensteil steht für die medizinisch begleitete Entwicklung.

Die Marke FibroMed® ist beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen.

Wofür wir stehen

  • Ein Produkt statt einer Produktlinie FibroMed® ist das einzige Produkt der FibroVitalis GmbH. Die gesamte Sorgfalt fließt in eine Rezeptur, statt sich auf ein Sortiment zu verteilen.
  • Deklaration vor Werbung Jede Menge steht auf dieser Website, jeder Inhaltsstoff hat eine eigene Seite — auch die sieben, für die wir keine Wirkung nennen dürfen. Diese Lücke zu benennen halten wir für ehrlicher, als sie zu umschreiben.
  • Keine erfundenen Belege Wir führen keine selbst verfassten Erfahrungsberichte und keine Sterne, die wir nicht nachweisen können. Bewertungen finden Sie dort, wo sie überprüfbar sind: auf Amazon.
  • Herstellung in Deutschland Produktion und Laborprüfung finden in Deutschland statt. Das ist keine Auszeichnung, sondern eine Entscheidung, die wir bewusst getroffen haben.

Das Unternehmen heute

Hinter FibroMed® steht die FibroVitalis GmbH mit Sitz in München. Der Vertrieb läuft über Amazon und über deutsche Apotheken. Über diese Website findet kein Verkauf statt — sie ist als Informationsseite gedacht, auf der alle Angaben vollständig nachlesbar sind.

Firma
FibroVitalis GmbH
Sitz
Ismaninger Str. 91, 81675 München
Registergericht
Amtsgericht München
Registernummer
HRB 225169
Geschäftsführer
Bernhard Kalhammer

Auf Amazon ansehen Kontakt aufnehmen

FibroMed® — 30 Kapseln, 1× täglich Auf Amazon ansehen